Schädlingsbekämpferin, Schädlingsbekämpfer

Schädlingsbekämpferinnen und Schädlingsbekämpfer bekämpfen Schädlinge befalls- und objektgerecht in geschlossenen Räumen oder im Freien. Sie schützen damit Menschen, Tiere, Pflanzen, Vorräte, Materialien und Gebäude. Sie arbeiten in der Regel in Betrieben zur Schädlingsbekämpfung.

Schädlingsbekämpfer/in ist ein bundesweit anerkannter, 3-jähriger Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Mehrheit der Auszubildenden verfügt über einen mittleren Schulabschluss, eine bestimmte Schulbildung ist jedoch nicht vorgeschrieben.

Verordnung über die Berufsausbildung zum Schädlingsbekämpfer/zur Schädlingsbekämpferin

Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Schädlingsbekämpferin/Schädlingsbekämpfer

Informationen zu formalen Voraussetzungen, Kompetenzen, rechtlichen Regelungen und zur Tätigkeit selbst finden Sie auf berufenet

Weitere Informationen beim Deutschen Schädlingsbekämpfer-Verband e.V.

Alternativer Titel

Kammerjägerin, Kammerjäger

Weiterbildungen/Spezialisierungen

Staatlich geprüfte Technikerin, Staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtung Reinigungs- und Hygienetechnik

Technische Umweltfachwirtin, Technischer Umweltfachwirt

Desinfektorin, Desinfektor

Gewichtung der benötigten berufsfeldspezifischen Fertigkeiten

Könnte sich dieser Beruf in Zukunft verändern?

Welcher Anteil an Tätigkeiten in diesem Beruf könnte schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen theoretisch ausgeführt werden? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat sich dieser Frage angenommen. Klicken Sie hierzu auf den Futuromat des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Dass Tätigkeiten durch eine Maschine ersetzt werden können, bedeutet nicht, dass die konkrete Tätigkeit auch tatsächlich automatisiert wird. Aber es bedeutet, dass sich die zu erledigenden Tätigkeiten innerhalb der Berufe verändern werden und dass lebenslange Weiterbildung immer wichtiger wird. Lesen Sie hierzu auch die FAQs des Futuromats.