Metallbaumeisterin, Metallbaumeister

Metallbaumeisterinnen und Metallbaumeister leiten und organisieren Betriebe des Metallbauhandwerks. Sie sind hauptsächlich in Handwerksbetrieben des Metallbaus beschäftigt, die Metallbaukonstruktionen und Schmiedeteile herstellen, montieren und reparieren, etwa Tore, Fenster, Geländer, Treppen, Werkzeug- oder Maschinenbauteile sowie kunstgewerbliche bzw. historische Metallteile. Auch im Maschinen-, Werkzeug- und Kraftfahrzeugbau können sie beschäftigt sein.

Für den Beruf wird eine berufliche Weiterbildung nach der Handwerksordnung (HwO) vorausgesetzt. Die Meisterprüfung in diesem zulassungspflichtigen Handwerk ist bundesweit einheitlich geregelt.

Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und über die Prüfungsanforderungen in den Teilen I und II der Meisterprüfung im Metallbauer-Handwerk (Metallbauermeisterverordnung – MetallbMstrV) 

Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung – AMVO)

Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung – MPVerfVO)

Informationen zu formalen Voraussetzungen, Kompetenzen, rechtlichen Regelungen und zur Tätigkeit selbst finden Sie auf berufenet

Weitere Informationen beim Bundesverband Metall

Alternativer Titel

(Kunst-)Schlossermeisterin, (Kunst-)Schlossermeister

Gewichtung der benötigten berufsfeldspezifischen Fertigkeiten

Könnte sich dieser Beruf in Zukunft verändern?

Welcher Anteil an Tätigkeiten in diesem Beruf könnte schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen theoretisch ausgeführt werden? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat sich dieser Frage angenommen. Klicken Sie hierzu auf den Futuromat des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Dass Tätigkeiten durch eine Maschine ersetzt werden können, bedeutet nicht, dass die konkrete Tätigkeit auch tatsächlich automatisiert wird. Aber es bedeutet, dass sich die zu erledigenden Tätigkeiten innerhalb der Berufe verändern werden und dass lebenslange Weiterbildung immer wichtiger wird. Lesen Sie hierzu auch die FAQs des Futuromats.