Digital Humanities Spezialistin, Digital Humanities Spezialist

Digitale Humanities Spezialistinnen und Digital Humanities Spezialisten erstellen, erschließen und analysieren geistes- und kulturwissenschaftliche Daten, vermitteln zwischen Technik und Inhalten, managen Projekte oder entwickeln Produkte. Sie besitzen grundlegende Informatikkenntnisse und ein Verständnis für geisteswissenschaftliche (philosophische, kulturelle, sprachliche, geschichtliche oder literarische) Zusammenhänge.

Sie sind u.a. in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern der freien Wirtschaft, im Projektmanagement, in der Forschung und Lehre und in Institutionen, in Bibliotheken, Museen und Archive und bei Medienunternehmen und Verlage tätig, z.B. bei der Informationsbeschaffung, -erschließung, -aufbereitung oder Softwareentwicklung.

Für die Ausübung der Tätigkeit ist in der Regel ein staatlich geprüftes und abgeschlossenes Hochschulstudium der Digitalen Geisteswissenschaften/ Computerphilologie (Digital Humanities) erforderlich. U.a. bildet ein geisteswissenschaftliches Bachelorstudium die Voraussetzung für den Masterstudiengang Digital Humanities.

Nähere Informationen zu formalen Voraussetzungen, Kompetenzen, rechtlichen Regelungen und zur Tätigkeit selbst finden Sie in berufenet

Weitere Informationen zu den Berufsmöglichkeiten bei WILA Arbeitsmarkt

Weitere Informationen zu Berufschancen bei academics

Informationen zum Masterstudiengang Digital Humanities an der Universität Trier

Weitere Informationen bei dem Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V. (DHd)

Alternativer Titel

Digitale Geisteswissenschaftlerin, Digitaler Geisteswissenschaftler

Gewichtung der benötigten berufsfeldspezifischen Fertigkeiten

Könnte sich dieser Beruf in Zukunft verändern?

Welcher Anteil an Tätigkeiten in diesem Beruf könnte schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen theoretisch ausgeführt werden? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat sich dieser Frage angenommen. Klicken Sie hierzu auf den Futuromat des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Dass Tätigkeiten durch eine Maschine ersetzt werden können, bedeutet nicht, dass die konkrete Tätigkeit auch tatsächlich automatisiert wird. Aber es bedeutet, dass sich die zu erledigenden Tätigkeiten innerhalb der Berufe verändern werden und dass lebenslange Weiterbildung immer wichtiger wird. Lesen Sie hierzu auch die FAQs des Futuromats.