Nutriologin, Nutriologe

Eine Nutriologin, Nutriologe untersucht den Einfluss von Nahrung
und bestimmten Nahrungsbestandteilen auf das gesundheitliche
Wohlbefinden von Menschen und leitet daraus Möglichkeiten zur Erhaltung
einer guten Gesundheit und zur Therapie von Beschwerden und Krankheiten
ab.

Grundlage dieser therapeutischen Richtung ist die These,
dass die Veränderung der Konzentrationen bestimmter Substanzen im
menschlichen Körper einen signifikanten Einfluss auf die Gesundheit hat,
und dass man durch Gabe/Entzug bestimmter Substanzen Körperprozesse
biologisch regulieren kann.

Nutriologinnen, Nutriologen ordnen sich
selbst in den Bereich der komplementären (also der die Schulmedizin
ergänzenden) Medizin ein.

I. d. R. wird eine therapeutischer oder medizinischer Berufsabschluss z. B. als Arzt/Ärztin, Apotheker/in, Heilpraktiker/in, Physiotherapeut/in, Diätassistent/in, Arzthelfer/in oder Praxisassistent/in oder als Ernährungs- und Gesundheitsberater/in vorausgesetzt. Darauf baut die Fortbildung zum Nutriologen/zur Nutriologin auf.

Gewichtung der benötigten berufsfeldspezifischen Fertigkeiten

Könnte sich dieser Beruf in Zukunft verändern?

Welcher Anteil an Tätigkeiten in diesem Beruf könnte schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen theoretisch ausgeführt werden? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat sich dieser Frage angenommen. Klicken Sie hierzu auf den Futuromat des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Dass Tätigkeiten durch eine Maschine ersetzt werden können, bedeutet nicht, dass die konkrete Tätigkeit auch tatsächlich automatisiert wird. Aber es bedeutet, dass sich die zu erledigenden Tätigkeiten innerhalb der Berufe verändern werden und dass lebenslange Weiterbildung immer wichtiger wird. Lesen Sie hierzu auch die FAQs des Futuromats.