Natur- und Landschaftspflegerin, Natur- und Landschaftspfleger

Natur- und Landschaftspflegerinnen und Natur- und Landschaftspfleger betreuen und überwachen Schutzgebiete und planen Landschaftspflegearbeiten und führen sie aus. Sie erarbeiten Schutz- oder Sanierungsmaßnahmen für zu schützende oder geschädigte Gebiete und gestalten Landschaftsabschnitte unter ökologischen Aspekten. Sie planen den Personal- und Maschineneinsatz und leiten die Mitarbeiter/innen bei der Umsetzung der Maßnahmen an. Darüber hinaus sind sie häufig für die finanzielle Planung und Abrechnung der Maßnahmen und für die Information der Öffentlichkeit über Schutzgebiete verantwortlich.

Geprüfte/r Natur- und Landschaftspfleger/in ist eine berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Weiterbildungsprüfung ist bundeseinheitlich geregelt.

Die Bildungszentrum der Landwirtschaftskammern und andere Bildungseinrichtungen bieten Vorbereitungskurse auf die Weiterbildungsprüfung an (Blockunterricht ca. 1 Jahr). Voraussetzung für die Teilnahme ist häufig ein Berufsabschluss in einem „grünen“ Beruf wie z. B. Land- oder Forstwirt/in, Gärtner/in, Winzer/in etc. sowie  Berufserfahrung. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen nicht verpflichtend.

Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger/Geprüfte Natur- und Landschaftspflegerin 

Informationen zu formalen Voraussetzungen, Kompetenzen, rechtlichen Regelungen und zur Tätigkeit selbst finden Sie auf berufenet

Weitere Informationen beim Bundesverband Beruflicher Naturschutz e.V.

Alternativer Titel

Rangerin, Ranger; Mitarbeiterin, Mitarbeiter Naturwacht

Weiterbildungen/Spezialisierungen

Biologin, Biologe Ingenieurin, Ingenieur für Landschaftsarchitektur Ingenieurin, Ingenieur für Landschaftsökologie/Naturschutz Ingenieurin, Ingenieur für Umweltschutz/Umwelttechnik Betriebswirtin, Betriebswirt für Umweltökonomie Ingenieurin, Ingenieur für Agrarwirtschaft Agrar-, Forstwissenschaftlerin, Agrar-, Forstwissenschaftler

Gewichtung der benötigten berufsfeldspezifischen Fertigkeiten

Könnte sich dieser Beruf in Zukunft verändern?

Welcher Anteil an Tätigkeiten in diesem Beruf könnte schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen theoretisch ausgeführt werden? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat sich dieser Frage angenommen. Klicken Sie hierzu auf den Futuromat des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Dass Tätigkeiten durch eine Maschine ersetzt werden können, bedeutet nicht, dass die konkrete Tätigkeit auch tatsächlich automatisiert wird. Aber es bedeutet, dass sich die zu erledigenden Tätigkeiten innerhalb der Berufe verändern werden und dass lebenslange Weiterbildung immer wichtiger wird. Lesen Sie hierzu auch die FAQs des Futuromats.