Konstrukteurin, Konstrukteur

Konstrukteurinnen und Konstrukteure konzipieren Bauteile und -gruppen im Elektrogeräte-, Maschinen- oder Fahrzeugbau aus Holz, Kunststoffen oder Metallen oder erstellen Varianten von bereits vorhandenen
Konstruktionen. Mit der Hilfe von
2D- und 3D-CAD
bzw. anderer Software setzen sie die Entwürfe in zwei-, dreidimensionale oder sogar bewegte
Darstellungen um.

Voraussetzung für den Beruf ist eine Ausbildung zum Technischen Zeichner oder einem anerkannten Ausbildungsberuf im Metall-, Elektro- oder Holzverarbeitungsbereich. Desweiteren wird eine bundesweit einheitlich geregelte sechsmonatige – 2 1/2-jährige Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) als geprüfte Konstrukteuren und geprüfter Konstrukteur vorausgesetzt. 

Informationen zu formalen Voraussetzungen,
Kompetenzen, rechtlichen Regelungen und zur Tätigkeit selbst finden Sie auf berufenet

Weiterbildungen/Spezialisierungen

Konstruktionstechnikerin, Konstruktionstechniker

Maschienenbauerin, Maschienenbauer

Elektrotechnikerin, Elektrotechniker

Ingenieurwissenschaftlerin, Ingenierwissenschaftler

Gewichtung der benötigten berufsfeldspezifischen Fertigkeiten

Könnte sich dieser Beruf in Zukunft verändern?

Welcher Anteil an Tätigkeiten in diesem Beruf könnte schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen theoretisch ausgeführt werden? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat sich dieser Frage angenommen. Klicken Sie hierzu auf den Futuromat des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Dass Tätigkeiten durch eine Maschine ersetzt werden können, bedeutet nicht, dass die konkrete Tätigkeit auch tatsächlich automatisiert wird. Aber es bedeutet, dass sich die zu erledigenden Tätigkeiten innerhalb der Berufe verändern werden und dass lebenslange Weiterbildung immer wichtiger wird. Lesen Sie hierzu auch die FAQs des Futuromats.