Fremdsprachensekretärin, Fremdsprachensekretär

Fremdsprachensekretärinnen und Fremdsprachensekretäre bearbeiten weitgehend selbstständig die in einem Sekretariat anfallenden Arbeiten aus mit besonderer Ausrichtung auf fremdsprachliche Aufgaben.

Voraussetzung für den Beruf ist eine landesrechtlich geregelte schulische 1 bis 2-jährige Ausbildung an Berufsfachschulen oder die Externenprüfung vor der Industrie- und Handelskammer, oft nach Beendigung einer Weiterbildung oder entsprechender Berufserfahrung.

Es existieren Angebote freier Bildungsträger, die mit einer internen Prüfung enden – hier gibt es unterschiedliche Abschlussbezeichnungen. Die genauen Zugangsvoraussetzungen sind bei den jeweiligen Bildungsträgern zu erfragen.

Informationen zu formalen Voraussetzungen,
Kompetenzen, rechtlichen Regelungen und zur Tätigkeit selbst finden
Sie auf berufenet

Verordnung über die Abschlussprüfung an den als Ergänzungsschulen staatlich anerkannten zweijährigen Berufsfachschulen für Europasekretariat

Eine Erweiterung zur Ausbildung als Fremdsprachensekretär/ in stellt die Ausbildung zur Welthandelskorrespondentin, zum Welthandelskorrespondenten dar. Weitere Informationen dazu finden Sie hier

Alternativer Titel

Europasekretärin, Europasekretär; Fremdsprachenassistentin, Fremdsprachenassistent u.a.

Weiterbildungen/Spezialisierungen

   Fremdsprachenkorrespondentin, Fremdsprachenkorrespondent

   Fremdsprachenkauffrau, Fremdsprachenkaufmann

   Wirtschaftssprachlerin, Wirtschaftssprachler

   Internationale Wirtschafterin, Internationaler Wirtschafter

   Anglistikerin, Anglistiker

   Romanistikerin, Romanistiker

Gewichtung der benötigten berufsfeldspezifischen Fertigkeiten

Könnte sich dieser Beruf in Zukunft verändern?

Welcher Anteil an Tätigkeiten in diesem Beruf könnte schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen theoretisch ausgeführt werden? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat sich dieser Frage angenommen. Klicken Sie hierzu auf den Futuromat des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Dass Tätigkeiten durch eine Maschine ersetzt werden können, bedeutet nicht, dass die konkrete Tätigkeit auch tatsächlich automatisiert wird. Aber es bedeutet, dass sich die zu erledigenden Tätigkeiten innerhalb der Berufe verändern werden und dass lebenslange Weiterbildung immer wichtiger wird. Lesen Sie hierzu auch die FAQs des Futuromats.