Familien-/Paartherapeutin, Familien-/Paartherapeut

Familien-/Paartherapeutinnen und Familien-/Paartherapeuten unterstützen ihre Klient/innen dabei, ihre Beziehungen zu den anderen Familienmitgliedern zu verbessern. Sie analysieren Störungen und zeigen Wege auf, wie sie behoben werden können. Sie fördern die Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern als Mittel zur dauerhaften Stabilisierung und Fortentwicklung oder zum verantwortlichen Abbruch einer konfliktbehafteten Beziehung.

Für die Tätigkeit sind ein Hochschulstudium z. B. der Psychologie, Pädagogik, Sozialen Arbeit oder Medizin und eine entsprechende Weiterbildung erforderlich. Familien-Paartherapeut/innen arbeiten in Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen sowie in Kliniken oder selbstständig in einer eigenen Praxis.

Informationen zu formalen Voraussetzungen, Kompetenzen, rechtlichen Regelungen und zur Tätigkeit selbst finden Sie auf berufenet.

Ein Therapieansatz, der häufig gewählt wird, ist die Systemische Therapie. Sie wird auch in außerfamiliären Bereichen, wie in der Gruppentherapie, Teamentwicklung und Organisationsberatung eingesetzt.

Informationen zur Systemischen Familientherapie

Informationen zum Masterstudiengang Psychologie

Weiterbildungen/Spezialisierungen

Coach Beraterin, Berater Supervisorin, Supervisor Gesundheits- und Rehabilitationspsychologin, Gesundheits- und Rehabilitationspsychologe Klinische Psychologin, Klinischer Psychologe Psychologin, Psychologe Psychosoziale Beraterin und Therapeutin, Psychosozialer Berater und Therapeut Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Psychologische Psychotherapeutin, Psychologischer Psychotherapeut

Gewichtung der benötigten berufsfeldspezifischen Fertigkeiten

Könnte sich dieser Beruf in Zukunft verändern?

Welcher Anteil an Tätigkeiten in diesem Beruf könnte schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen theoretisch ausgeführt werden? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat sich dieser Frage angenommen. Klicken Sie hierzu auf den Futuromat des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Dass Tätigkeiten durch eine Maschine ersetzt werden können, bedeutet nicht, dass die konkrete Tätigkeit auch tatsächlich automatisiert wird. Aber es bedeutet, dass sich die zu erledigenden Tätigkeiten innerhalb der Berufe verändern werden und dass lebenslange Weiterbildung immer wichtiger wird. Lesen Sie hierzu auch die FAQs des Futuromats.