Fachfrau für Systemgastronomie, Fachmann für Systemgastronomie

Fachleute für Systemgastronomie setzen – i. d. R. als Franchisenehmer/innen – standardisierte gastronomische Konzepte ihrer Franchisegeber/innen um. Dabei handelt es sich meist um größere Ketten, die Gastronomie an Raststätten, in Schnellrestaurants oder Betriebskantinen anbieten.

Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Ein schulischer Abschluss ist nicht vorgeschrieben. Die Unternehmen stellen in erster Linie Bewerber/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein. Wegen des Umgangs mit Lebensmitteln ist gesetzlich eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes vorgeschrieben.

Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe Fachkraft im Gastgewerbe,
Restaurantfachmann/-frau, Hotelfachmann/-frau, Hotelkaufmann/-frau,
Fachmann/-frau für Systemgastronomie

Weitere Informationen zu formalen Voraussetzungen,
Kompetenzen, rechtlichen Regelungen und zur Tätigkeit selbst finden
Sie auf berufenet.

Eine Auszubildende in der Systemgastronomie stellt sich vor (Video auf whatchado).

Weiterbildungen/Spezialisierungen

Fachwirtin, Fachwirt im Gastgewerbe

Gewichtung der benötigten berufsfeldspezifischen Fertigkeiten

Könnte sich dieser Beruf in Zukunft verändern?

Welcher Anteil an Tätigkeiten in diesem Beruf könnte schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen theoretisch ausgeführt werden? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat sich dieser Frage angenommen. Klicken Sie hierzu auf den Futuromat des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Dass Tätigkeiten durch eine Maschine ersetzt werden können, bedeutet nicht, dass die konkrete Tätigkeit auch tatsächlich automatisiert wird. Aber es bedeutet, dass sich die zu erledigenden Tätigkeiten innerhalb der Berufe verändern werden und dass lebenslange Weiterbildung immer wichtiger wird. Lesen Sie hierzu auch die FAQs des Futuromats.