Dokumentarfilmerin, Dokumentarfilmer

Dokumentarfilmerinnen und Dokumentarfilmer realisieren filmische Dokumentationen. Sie erstellen Konzepte, um öffentl. oder private Mittel zu akquirieren, kalkulieren und planen den Finanzbedarf, koordinieren die kreativen Beiträge des an der Produktion beteiligten Teams, treffen künstlerisch-gestalterische Entscheidungen und sind an der Postproduction (z. B. Schnitt) beteiligt.

Das Tätigkeitsfeld des Dokumentarfilmers/der Dokumentarfilmerin ist nicht durch eine staatliche Ausbildungsverordnung geregelt, sondern durch die internen Vorschriften der privaten Bildungsträger, die in diesem Bereich eine Ausbildung anbieten. Das sind z. B.:

Filmarche, Berlin: erste selbstorganisierte Filmschule Europas

Kaskeline Filmakademie, Berlin 

Daneben gibt es die Möglichkeit, ein Hochschulstudium in Regie, z. B. an Filmhochschulen in München, Ludwigsburg, Berlin-Potsdam zu absolvieren.

Informationen zu formalen Voraussetzungen,
Kompetenzen, rechtlichen Regelungen und zur Tätigkeit eines Film- und Fernsehregisseurs/einer Film- und Fernsehregisseurin finden
Sie auf berufenet

Alternativer Titel

Film- und Fernsehregisseur/in Dokumentarfilm

Gewichtung der benötigten berufsfeldspezifischen Fertigkeiten

Könnte sich dieser Beruf in Zukunft verändern?

Welcher Anteil an Tätigkeiten in diesem Beruf könnte schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen theoretisch ausgeführt werden? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat sich dieser Frage angenommen. Klicken Sie hierzu auf den Futuromat des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Dass Tätigkeiten durch eine Maschine ersetzt werden können, bedeutet nicht, dass die konkrete Tätigkeit auch tatsächlich automatisiert wird. Aber es bedeutet, dass sich die zu erledigenden Tätigkeiten innerhalb der Berufe verändern werden und dass lebenslange Weiterbildung immer wichtiger wird. Lesen Sie hierzu auch die FAQs des Futuromats.